Am 15. Juni vereinbarten die EU und Kanada bei ihrem Gipfeltreffen eine strategische Rohstoffpartnerschaft. Dafür wurde am 21. Juni 2021 das entsprechende Rahmenwerk verabschiedet. Die Partnerschaft wird es beiden Seiten ermöglichen, Handel und Investitionen in eine sichere, nachhaltige und robuste Rohstoffwertschöpfungskette auszuweiten, die für den Übergang zu klimaneutralen und digitalisierten Volkswirtschaften entscheidend ist. Des Weiteren wird eine bessere Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Inovation angestrebt.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begrüßt die Partnerschaft mit Kanada als rohstoffreichen Drittstaat mit hohen Umwelt- und Sozialstandards. Ein weiterer Vorteil dieser Synthese ist die Diversifizierung von Lieferketten und somit einer Verringerung der Importabhängigkeit Deutschlands bei kritischen Rohstoffen, insbesondere von China.

Der Rohstoffmarkt zeigt eine sehr dynamische Entwicklung und bei besorgniserregenden Trends wie der Energiewende, bieten Abkommen eine sichere Rohstoffversorung für die deutsche Industrie. Die Umsetzung der Rohstoffpartnerschaft soll industrienah umgesetzt werden, um schnellst möglich einen konkreten Nutzen für die Wirtschaft zu gewährleisten.

Weitere Informationen zum Gipfeltreffen: https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/international-summit/2021/06/14/