Bauma 2022 übertrifft alle Erwartungen

Vom 24. bis 30. Oktober fand die bauma 2022 statt und das Gelände der Messe München wurde einmal mehr zum globalen Epizentrum der Bau-, Tiefbau- und Bergbaumaschinenindustrie. Trotz der zahlreichen Instabilitätsfaktoren, die die Weltwirtschaft beeinflussen (Pandemie, Krieg in der Ukraine, Inflation, Versorgungsengpässe usw.), schloss die diesjährige Ausgabe mit hervorragenden Zahlen: 3.200 Aussteller aus 60 Ländern und mehr als 495.000 Besucher aus über 200 Ländern nahmen an der Messe teil. Der Anteil der internationalen Besucher lag bei rund 50 Prozent.

CHILE: Women in Mining, UC-Innovationszentrum und Siemens starten Akademie zur Digitalisierung des Bergbaus für Frauen

Branchen, die eine digitale Transformation durchlaufen, benötigen heute mehr denn je ein Gleichgewicht zwischen technologischen Fähigkeiten, sowohl operativ als auch digital, mit menschlichen Fähigkeiten, die Kultur, digitales Talent und strategische Plattformen.

Erfolgreiche Delegationsreise nach Westaustralien zum Thema kritische Rohstoffe

Vom 11. bis 14. September führte das Kompetenzzentrum für Bergbau & Rohstoffe an der AHK Australien eine Delegationsreise nach Westaustralien durch, um Firmen und Organisationen im Bereich der kritischen Rohstoffe zu besuchen. Während der 4-tägigen Reise bekamen 25 Teilnehmer einen intensiven Einblick in den stark wachsenden Sektor.

Erforderlich und erwünscht: Durchbrüche für eine zukunftssichere Mineral- und Metallgewinnung

In einem kürzlich in der Fachzeitschrift Mineral Economics veröffentlichten Artikel erörtern Elisabeth Clausen und Aarti Sörensen von der RWTH Aachen die technologischen und nicht-technologischen Durchbrüche, die für die Bewältigung der aktuellen Transformation erforderlich sind, die durch die globalen Nachhaltigkeits- und Klimaherausforderungen vorangetrieben wird.

Machines in Construction entwickelt Datenschnittstelle

Gemeinsam mit dem vereinbarten Datenprotokoll versetzt der neue MiC 4.0 Bus jedes Anbaugerät in die Lage, eindeutig und ohne zusätzliche Hilfsmittel mit jeder Baumaschine zu kommunizieren, unabhängig von Marke und Hersteller. Er wurde im Cluster Anbaugeräte der Arbeitsgemeinschaft MiC 4.0 Machines in Construction von den beteiligten Unternehmen gemeinsam entwickelt und wird nun erstmalig auf der bauma vom 24.-30. Oktober in der Innovationshalle LAB0 live vorgestellt.

Australien: „Copper for Tomorrow CRC“ – Einladung für Industriepartner

Ein kooperatives Forschungszentrum (CRC) aus Australien bringt Industrie und Forschung unter dem Motto „Copper for Tomorrow“ zusammen, damit die Kupferindustrie ihre ESG-Ziele erreichen und gleichzeitig rentabel bleiben kann und um Herausforderungen in der gesamten Kupferwertschöpfungskette zu lösen.

CORFO Ausschreibung: Spezialisierte Produzenten für die Herstellung von Lithiumprodukten in Chile

Ziele: Ansiedlung von Unternehmen auf nationalem Gebiet, die in die Herstellung von Mehrwertprodukten investieren und diese entwickeln, z. B. Vorprodukte und/oder Kathodenmaterial, Batteriekathoden, andere Lithiumbatteriekomponenten, Lithiummetall etc.

Rio Tinto investiert in neues Aluminium-Recyclingzentrum in Kanada

Rio Tinto hat soeben angekündigt, dass es 29 Mio. USD in den Bau einer neuen Aluminiumrecyclinganlage in seinem Werk Arvida in Saguenay-Lac-Saint-Jean, Quebec, investieren wird.

Volkswagen und Mercedes-Benz unterzeichnen Vereinbarungen mit Kanada zur Zusammenarbeit in den Bereichen Automobil, Batterien und kritischen Rohstoffen

Die deutschen Automobilhersteller Volkswagen und Mercedes haben in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz und dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau Absichtserklärungen mit Kanada unterzeichnet, um den Zugang zu Rohstoffen wie Nickel, Kobalt und Lithium für die Batterieproduktion zu sichern.

Ausschreibung: CODELCO sucht Lösungen zur Vermeidung der Entstehung von saurem Wasser aus Abraumhalden

Der genehmigte Stilllegungsplan von Codelco Chile erwägt Maßnahmen zur Milderung der Umweltauswirkungen der als „North Ballast Dump“ (DLN) bezeichneten Abraumhalde, in der rund 1.160 Tonnen Material mit einer mineralogischen Zusammensetzung Millionen gelagert sind.

Durch den Kontakt mit Niederschlags- und Schneeschmelzwasser wird voraussichtlich eine erhebliche Menge an saurem Wasser entstehen, das gemäß den geltenden Umweltvorschriften behandelt werden muss.